Trier und die Entwicklung des Bürgertums

Die Zeit des kulturellen Aufschwungs der Stadt Trier ist auch die Zeit der Erstarkung des Bürgertums. Um die Mitte des 12. Jahrhunderts erhielt Trier einen Stadtrat mit dem Recht, ein Stadtsiegel zu führen. Stadtschöffen waren wohlhabende Bürger, die auf ihrem zum Teil landwirtschaftlich genutzten Grundbesitz in festungsartigen Turmhäusern wohnten, von denen heute noch zwei, der Frankenturm in der Dietrichstraße und das Dreikönigenhaus (Café Bley, Simeonstraße) erhalten geblieben sind. Um das Jahr 1300 erkämpften sich die in Zünften zusammengeschlossenen Handwerker das Recht, an der Verwaltung der Stadt mitzuwirken. Mit ihren neun Vertretern, den Schöffen und zwei Bürgermeistern bildeten sie den Rat der Bürgerschaft. Trier gehörte zu den volkreichsten Städten des Reiches. In der Mitte des 13. Jahrhunderts zählte es 12.000 Einwohner und überflügelte damit die Reichsstadt Basel und kam Frankfurt nahe. Künste und Wissenschaft, lange eine Domäne auf kirchlichem Raum, wurden nun auch von der Bürgerschaft gepflegt. 1473 bereits errichtete die Stadt eine Universität, die über 300 Jahre segensreich gewirkt hat.

Im Wiener Kongreß 1815 wurde der Kurstaat Trier nicht wieder errichtet. Er kam mit dem Kurfürstentum Köln an Preußen, das aus beiden die Rheinprovinz bildete. Trier wurde Sitz einer preußischen Bezirksregierung und preußische Garnison. Die Struktur der Stadt hat sich von Grund auf gewandelt. Für große Industrie fehlen die Voraussetzungen. Wie in früheren Jahrhunderten ist Trier Hauptort des Weinbaus und Weinhandels, berühmt durch die alljährlich stattfindenden Weinversteigerungen. Nachdem in den 70er Jahren Eisenbahnverbindungen mit Köln, Koblenz und Saarbrücken hergestellt waren und so der Zugang zu den Industriegebieten an Ruhr und Saar hergestellt war, konnte sich eine beachtliche Kleinindustrie wie Gerbereien, Eisengießereien, Tuch-, Tabak-, Zigarren- und Zigarettenfabriken entwickeln, welche das wirtschaftliche Leben der Stadt erfreulich belebten.

Diese Entwicklung wirkt in Trier bis heute nach. Die Stadt ist für viele Menschen sehr attraktiv, bietet eine hohe Lebensqualität und ist ist dennoch bezahlbar geblieben. Das lockt vor allem junge Familien an, die hier eine sehr gute Perspektive geboten bekommen. Trier hat auch attraktive und vielfältige Einkaufsmöglichkeiten zu bieten, wie die Anzahl der Unternehmen und Geschäfte in der Stadt und der blühende Einzelhandel zeigt. Interessant ist auch die Internetseite von http://anruferauskunft.de/ auf der es viel über Rufnummern auch aus Trier zu erfahren gibt. Auf dieser Seite werden Bemerkungen und Informationen hinterlegt oder man kann dies selbst tun. Damit wird auch dazu beigetragen, noch mehr über Trier zu erfahren.

4.12.14 13:08, kommentieren

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Die Wirtschaft in Trier

Die Struktur der Wirtschaft in Trier kann eine gesunde Mischung aufweisen. So agieren hier Dienstleistungsunternehmen ebenso erfolgreich wie große, kleine und mittelständische Unternehmen aus Handel und produzierendem Gewerbe.

Trier ist Mittelpunkt des Weinbaugebietes Mosel, Standort namhafter, zum Teil weltbekannter Unternehmen der Nahrungs- und Genussmittelindustrie, der Textilindustrie, der Feinmechanik, des Baugewerbes sowie des Kunsthandwerkes.

Alle profitieren dabei von den gut ausgebildeten und engagierten Arbeitskräften in dieser Region. Überdurchschnittlich viele Preisträger in bundesweiten Handwerkswettbewerben sind ein anschaulicher Qualitätsbeweis.

Hier noch ein paar informative Links zu Trier:

19.1.14 15:27, kommentieren